
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes belegt Deutschland 2011 bei der Höhe der Arbeitskosten den siebten Platz in Europa mit durchschnittlich 30,10 € pro Stunde. Belgien (39,30 €), Schweden (39,10 €) und Dänemark (38,90 €) stehen auf den Plätzen 1-3. Schlusslichter sind Bulgarien (3,50 €) und Rumänien (4,50 €). Verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 22,80 € zahlt die deutsche Wirtschaft 24 Prozent mehr für eine Arbeitsstunde.
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Das gilt in der Regel auch im Geschäftsleben. Kunden und Mitarbeiter freuen sich, wenn sie hin und wieder eine kleine Aufmerksamkeit erhalten. Geschenke im Rahmen von Geschäftsbeziehungen sind aber ein heikles Thema. Leicht entsteht ein Korruptionsverdacht. Nach öffentlichkeitswirksamen Affären bei einigen Unternehmen (z. B. Siemens) herrscht Vorsicht in den Führungsetagen. Zumindest steuerlich gibt es mit der Pauschalbesteuerung Klarheit bei Kundenpräsenten.
Unternehmensgründer benötigen in der Regel Investoren, die ihr Geschäftsvorhaben finanziell unterstützen. Eigenkapitalgeber können vermögende Privatpersonen (Business Angels) oder Eigenkapitalgesellschaften (Venture-Capital-Gesellschaften) sein. Achten Sie bei der Investorenauswahl u. a. auf eine mögliche Branchenspezialisierung und damit verbundenes Fachwissen. Prüfen Sie auch, wie groß das Netzwerk des Investors ist und wie viele Projekte dort schon erfolgreich realisiert werden konnten. Letztendlich kommt es allerdings auf Ihren überzeugenden Geschäftsplan an, denn kein Kapitalgeber wird Geld in ein Unternehmen investieren, dessen Zukunft nicht Erfolg versprechend ist.